Entwicklung von Kooperationsprojektstrukturen von Hannah-Arendt-Institut und Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Standort Universität Leipzig im Themenfeld „Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Populismus und soziale Abgrenzung“



Das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) fördert in einem neunmonatigen Projekt die Entwicklung von Kooperationsprojektstrukturen von Hannah-Arendt-Institut und Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt (IfgZ), Standort Universität Leipzig im Themenfeld „Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Populismus und soziale Abgrenzung“ mit ca. 110.000 Euro.
Zentrales Ziel des von Prof. Dr. Gert Pickel (Uni Leipzig) und PD Dr. Steffen Kailitz (HAIT) geleiteten Projekts ist es, im Förderzeitraum Kooperationsstrukturen von HAIT, dem Forschungsnetzwerk Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung (IFRiS) und dem IfgZ, Standort Universität Leipzig im Themenfeld „Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Populismus und soziale Abgrenzung: Empirische und konzeptionelle Analysen“ zu entwickeln. Dadurch sollen einerseits die Bemühungen der von Pickel an der Universität Leipzig koordinierten Forschungslinie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Populismus und soziale Abgrenzung“ an der Uni Leipzig unterstützt werden, die funktionale Koordination der Forschungslinie „Populismus“ im Rahmen des IfgZ zu übernehmen. Weiterhin soll über den Aufbau von Kooperationsstrukturen eine nach Sachsen hineinreichende Verzahnung entsprechender Bemühungen des IfgZ über den Leipziger Standort hinaus erreicht werden.
Im Rahmen dieser Bestrebungen werden Kooperationsstrukturen auf dem Themenfeld der Messung von Populismus und Extremismus und dem Themenfeld der Co-Radikalisierungsprozesse von Islamfeindlichkeit und Islamismus aufgebaut. Im Förderzeitraum werden auf beiden Themenfeldern Berichte zum Forschungsstand erarbeitet und Expertenworkshops mit ausgewiesenen nationalen und internationalen Forscherinnen und Forschern durchgeführt.